Bundespolizisten haben auf der Autobahn 30 bei Bad Bentheim (Landkreis Grafschaft Bentheim) in einem Auto rund 350.000 Euro Bargeld gefunden. Die Summe war in zwei Taschen versteckt. Bei der Kontrolle verstrickten sich Fahrer und Beifahrer laut Bundespolizei in Widersprüche. Schließlich räumte der Beifahrer ein, 100.000 Euro im Wagen zu haben, die nicht angemeldet waren. Das Auto war aus den Niederlanden eingereist. Als die Beamten drohten, das Auto zu durchsuchen, gab der Mann zu, weitere 250.000 Euro dabei zu haben. Das Geld wurde beschlagnahmt. Außerdem fanden die Beamten in dem Wagen einen Elektroschocker, der als Taschenlampe getarnt war. Das Osnabrücker Hauptzollamt hatte kürzlich berichtet, dass es immer mehr illegale Einfuhren von Bargeld gebe. Beträge, die höher als 10.000 Euro sind, müssen angemeldet und ihre Herkunft nachgewiesen werden.
Rund 800.000 Kinder und Jugendliche fahren laut Deutschem Krebsforschungszentrum in verqualmten Autos mit und sind einer extrem hohen Schadstoffbelastung ausgesetzt. Bei Dennis Maelzer von der NRW-SPD wirft das die Frage auf, warum Kinder zwar in Kneipen, aber nicht in Autos geschützt werden. Er startete deshalb im vergangenen Jahr eine Initiative für ein Rauchverbot in Autos.
Bundestag müsste Gesetze ändern
Ein Rauchverbot müsste in Berlin beschlossen werden. In einem gemeinsamen Antrag forderten die Regierungsfraktionen von CDU und FDP mit der Opposition aus SPD und Grünen die Landesregierung am Donnerstag (21.03.2019) auf, über den Bundesrat einen Gesetzentwurf für ein entsprechendes Rauchverbot einzubringen. Da sie nach eigenen Angaben nicht gefragt wurde, enthielt sich die AfD bei der Abstimmung.
Bei der Frage, ob Rauchen im Auto verboten werden kann, wenn Kinder oder Schwangere an Bord sind, stehen zwei Grundrechte gegeneinander: Das Recht zu Rauchen wird durch die allgemeine Handlungsfreiheit geschützt, die Gesundheit der Kinder durch das Recht auf Unversehrtheit
(Quelle wdr.de)
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